Rekord bei Pleiten:

10.01.2019 15:24

Harte Zeiten für die Bauwirtschaft

Der Alpenländische Kreditorenverband nahm wieder die Insolvenzstatistik in der Ostregion unter die Lupe. Im Burgenland haben Bauinsolvenzen mittlerweile mit 31 Pleiten den traurigen ersten Platz erreicht, gefolgt von der Handelsbranche an zweiter Stelle. Auch die Zahlen der Privatinsolvenzen explodierten im Vorjahr.

Die Bauwirtschaft im Burgenland hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt, so ist die Anzahl der Unternehmen im Burgenland in den letzten zehn Jahren um satte 30 Prozent gestiegen. Jetzt findet offensichtlich eine Bereinigung des Marktes statt, denn im vergangenen Jahr meldeten ganze 31 Firmen eine Insolvenz bei den zuständigen Behörden an. „Die heimische Bauwirtschaft ist im Vergleich zu anderen Bundesländern klein strukturiert, die Branche ist allerdings gekennzeichnet durch hohe Verbindlichkeiten. Eine große Herausforderung ist zudem auch die Lage im grenznahen Bereich. Das Stichwort lautet Lohn- und Sozialdumping“, erklärt Gerhard Köppel, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk.

Auch im nahen Niederösterreich kennt man dieses Problem, so baut der am weitesten von der Grenze entfernte Bezirk Amstetten am stärksten aus.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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