30.12.2018 10:00

In Tschechien:

Familie beim Einkaufen von Vietnamesen verprügelt

Diesen weihnachtlichen Ausflug nach Tschechien wird Haci Celebi wohl nicht so schnell vergessen. Mit Schlägen vor einem vietnamesischen Geschäft ging der Familientrip mit der Schwester, die in Ried/I. lebt, für der Tiroler zu Ende. Mit Gehirnerschütterung und einer gebrochenen Nase landete er im Linzer Unfallkrankenhaus.

Der Techniker Haci Celebi fuhr am Stefanitag mit seiner Schwester aus Ried/I. einkaufen nach Tschechien. Als die Gruppe, zu der auch fünf Kinder gehörten, an der Kasse eine Rechnung verlangte, hieß es nur: „Verboten, verboten!“ Dann die Eskalation: Zuerst wurde Hacis Schwester von der Kassierin geschlagen, er half ihr sofort: „Ich glaube, es waren zehn oder 15 Angreifer, ich bin in Deckung gegangen“, erzählt der frühere Amateurboxer.

Keine Hilfe von der Polizei
Von der tschechischen Polizei gab es keine Hilfe: „Wir warteten mit den verschreckten Kindern zwei Stunden im Auto auf sie.“ Auch in Linz ging er vergeblich zur Polizei, da der Vorfall in Hohenfurth (Vyšší Brod) nicht in deren Einsatzgebiet falle. Erst das UKH erstattete Anzeige. Celebi: „Wir sind psychisch fertig, so alleine habe ich mich noch nie gefühlt.“

Claudia Tröster/Kronen Zeitung

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