Von wegen Party!

Sieben Gründe, warum Silvester in Wahrheit nervt

Silvester ist so ziemlich die größte Party des Jahres. Auf der ganzen Welt knallen um Mitternacht im jeweiligen Land die Sektkorken, werden Feuerwerksraketen in den Himmel geschossen und alle umstehenden Verwandten oder Fremden liebes- oder betrunken umarmt. Doch nicht für alle ist dieser Tag so reizvoll. City4U hat sieben Gründe gesammelt, warum Silvester in Wahrheit eigentlich nervt.

Der Brummschädel am ersten Tag des neuen Jahres ist nur ein Grund, warum Silvester eigentlich gar nicht so toll ist. Vorsätze, an die man sich meistens nach kürzester Zeit nicht mehr hält, Schäden von SIlvesterraketen, SMS- und Telefonstress zu Mitternacht bei überlasteten Netz - die Neujahrfeierlichkeiten können richtig nerven.

1. Zu viele Partys, zu wenig Zeit
Gerade zu Silvester gibt es zahlreiche Partys. Dreiviertel der Freunde veranstalten eine - natürlich unabhängig voneinander, die Familie lädt zum Essen ein und auch am 1. Jänner hat man sicher schon eine Einladung von der lieben Verwandschaft auf der Pinwand hängen. Kaum hat man Stress dieser Art nach Weihnachten hinter sich gebracht, geht es mit Silvester wieder weiter.

2. Zu hohe Erwartungen
Es gibt zwar viele Partys, doch das sagt nichts über die Qualität aus. Da alle noch geschafft sind von den Weihnachtstagen, würde die meisten wahrscheinlich um 23 Uhr ins Bett gehen. Da aber der Jahreswechsel erst um Mitternacht vonstatten geht, ist das natürlich nicht möglich. Außerdem ist man der Meinung, dass gerade die Silvesterpartynacht ein Highlight werden muss - zu hohe Erwartungen schmälern das Ergebnis.

3. Zu viel Alkohol
Da die Partys nicht in Schwung kommen, muss man sich anderweitig helfen. Meist hat man schon lange vor Mitternacht eine Flasche Sekt vernichtet, immerhin muss man ja mit jedem auf ein glückliches neues Jahr anstoßen. In das startet man dann mit einem Kater. Miau.

4. Neujahrsvorsätze
Für ein neues glückliches Jahr bildet man sich ein, man müsse es besser machen als im alten. Also muss man seinen Lastern abschwören: Rauchen, Essen, Trinken, Schokolade, zu viel Party und zu wenig Schlaf. Mehr Sport, mehr Gemüse, mehr Fleiß. Leider hält man das nicht durch, ist kurz von sich selbst enttäuscht und verschiebt es auf, genau, nächstes Jahr.

5. Schlecht für Tiere und Umwelt
Die Feuerwerke sind ja wirklich wunderhübsch anzusehen, aber: Sie sind schlecht für die Umwelt und eine Qual für die Tiere. Viele von ihnen können den Krach nur schwer ertragen und verziehen sich in die hinterletzte Ecke. Ein Tierschutzhaus in Wien muss in diesem Jahr sogar von der Polizei beschützt werden, da es vergangenes Silvester quasi unter Beschuss stand.

5. Es kostet viel Geld
Das neue Outfit für die„Nacht des Jahres“ kostet Geld, die Böller, die aberwitzigen Eintrittspreise zu Silvester, der Sekt und wenn man das Glück hat, ein Taxi oder Uber zwischen 1 und 5 Uhr früh zu ergattern, kostet auch das Geld. Die letzte Nacht des alten Jahres zieht einem auch so ziemlich das letzte Geld aus der Tasche. Was nach Weihnachten mehr oder weniger sowieso nicht mehr wirklich vorhanden ist.

6. Telefonstress
Die lieben Menschen, die um Mitternacht nicht direkt neben einem stehen um liebes- und betrunken von uns umarmt zu werden, müssen natürlich anderweitig mit Neujahrsglückwünschen bedacht werden. Und zwar mit dem Handy. Nur kann man sich sicher sein, dass man zwischen 23.55 und 0.10 Uhr sicherlich niemanden erreichen wird, weil das Netz komplett überlastet ist. Vor allem wenn man sich an einem Silvester-Hotspot wie dem Rathausplatz oder ähnlichem aufhält. Also ist man in den ersten Minuten des neuen Jahres mit dem Smartphone beschäftigt - als wäre man das nicht ohnehin schon das ganze übrige Jahr auch.

7. Neues Jahr, neuer Druck
Abgesehen von den Vorsätzen, an die sich nur eine schwindende, aber bewunderswerte Minderheit hält, nimmt sich wahrscheinlich jeder vor, dass das neue Jahr besser als das alte wird. Das erzeugt Druck. Gleich am ersten Tag vom besseren Leben.

ABER: Seien wir ehrlich, ohne all dem, wäre Silvester nicht SIlvester. Und auch nicht so ein besonderer Tag im Jahr.
Guten Rutsch und viel Glück im neuen Jahr!

Dezember 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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