Skurrile Kunstfigur

Hyäne Fischer will Österreich beim ESC vertreten

Seit einigen Wochen sorgt die skurrile Kunstfigur Hyäne Fischer im Web für Furore. Im Lodentrachtenlook der 1930er-Jahre und einem Stil der an Eva Braun erinnert, singt die Dame über Ewigkeit, Freundschaft und Blut. Damit will sie Österreich beim Eurovision Songcontest 2019 in Isreal vertreten. Wer hinter der ominösen Kunstfigur steckt? City4U weiß mehr.

Dass der Name an Schlagerstar Helene Fischer erinnert, ist sicherlich kein Zufall. Immerhin bringt er Aufmerksamkeit und auch die Musik von Hyäne Fischer wirkt wie eine skurrile Persiflage. Das Video zum Song „Im Rausch der Zeit“ und auch der Text des Liedes erinnert an die Zeiten des Obersalzbergs in den 1930er-Jahren. Gar nicht so abwegig also, dass die Anti-Burschenschaft „Hysteria“ hinter der Kunstfigur steckt. Diese fordert die Einschränkung des Männerwahlrechts und möchte das „goldene Matriarchat“ ausrufen - der Realitätsanspruch hält sich natürlich in Grenzen, viel mehr geht es der Wiener Truppe darum, aufzuzeigen, wie lächerlich Aussagen rechter Burschenschaften eigentlich sind.

Der Clip zum Song hat in wenigen Tagen bereits mehr als 150.000 Clips auf Youtube generiert - viele Medien und User rätseln derzeit, wer denn nun wirklich dahintersteckt. Die Süddeutsche Zeitung will herausgefunden haben, dass die österreichische Sängerin Eva Jantschitsch alias „Gustav“ hinter der Stimme von Hyäne Fischer stecken soll. Als Sängerin und Aushängeschild wirkt aber die Wiener Mulitmediakünstlerin Jessyca R. Hauser mit.

Ob sie tatsächlich für Österreich zum Eurovision Songcontest fahren wird, bleibt fraglich - angeblich hat der ORF noch keine Bewerbung diesbezüglich von Hyäne Fischer erhalten. Die Aufmerksamkeit hat sie aber bereits gewonnen.

Dezember 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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