Brandalarm ging los

06.12.2018 14:24

Bankomat-Bande seilte sich fast zehn Meter tief ab

Szenen wie aus einem Hollywood-Film: Zwei Verbrecher stiegen in der Nacht im steirischen Hartberg auf das Dach eines Einkaufszentrums, öffneten eine Luke und seilten sich mit Lkw-Spanngurten neun Meter in das Innere des Gebäudes ab. Dort versuchten sie, einen Bankomaten aufzuschneiden - vergeblich.

Der Einbruch passierte in der Nacht auf Donnerstag zwischen 2.30 und 2.50 Uhr. Die beiden Täter kletteren über eine Feuerleiter auf das Dach des Einkaufszentrums Hatric, liefen dort etwa 230 Meter, ehe sie laut Polizei über dem Bankomatraum waren. s

„Sie brachen eine Lüftungsluke auf und seilten sich mit Hilfe von Spanngurten viereinhalb Meter zur Zwischendecke ab“, berichtet ein Beamter. Noch waren sie nicht am Ziel. Sie bohrten ein Loch in die Rigips-Decke und seilten sich erneut viereinhalb Meter ab, bis sie in jenem kleinen Raum standen, in der sich die Hinterseite des Bankomaten - die Geldausgabe erfolgte im Freien - befand.

Bevor sie mit einem Winkelschleifer versuchten, den Tresor aufzuschneiden, hatten sie alle Brandmelder überklebt. Bis auf einen . . . Durch den Funkenflug löste genau dieser Melder einen lauten Alarm aus.

Erfolgreiche Flucht
Die Einbrecher ließen ihr Werkzeug am Tatort zurück und flüchteten über die Spanngurte, das Dach und die Feuerleiter ins Freie. Trotz sofortiger Alarmfahndung konnten sie unerkannt entkommen.

 krone.at
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