Jubel über Rekordjahr

28.11.2018 15:50

Sommertourismus auf höchstem Niveau seit 1993

Urlaub in Österreich war heuer im Sommerhalbjahr so gefragt wie seit 25 Jahren nicht mehr. Das Übernachtungsvolumen in den Hotels, Pensionen und Ferienhäusern legte gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 76,74 Millionen zu.

Überdurchschnittlich stark war dabei der Beitrag der Deutschen (plus 2,6 Prozent auf 28,57 Millionen), wie aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria hervorgeht.

Mehr Urlauber für kürzere Zeit
Die Zahl der Touristen erhöhte sich zwischen Mai und Oktober mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 24,67 Millionen deutlich kräftiger als die Nächtigungen. Es kamen also mehr Urlauber nach Österreich, die aber etwas kürzer blieben. Zwei Drittel von ihnen (16,52 Millionen) reisten aus dem Ausland an (plus 3,4 Prozent), ein Drittel aus Österreich (plus 2,5 Prozent).

  • Nächtigungen Mai bis Oktober 2018
    Nächtigungen Mai bis Oktober 2018

Auch bei den Nächtigungen war der Zuwachs durch ausländische Touristen (plus 2,5 Prozent auf 53,89 Millionen) größer als jener durch inländische (plus zwei Prozent auf 22,84 Millionen). Das Plus bei den deutschen Urlaubern (plus 734.000) machte den Rückgang bei den Niederländern (minus 44.800), der zweitwichtigsten ausländischen Urlaubergruppe, mehr als wett. Weniger Übernachtungen kamen auch von Schweizern und Liechtensteinern sowie Italienern. Bei britischen Touristen gab es hingegen ein Nächtigungsplus auf 1,36 Millionen.

  • Ob die Tiroler Berge verantwortlich für den boomenden Tourismus im Lande sind? Hier ein Blick aufs Kaisergebirge in Tirol.
    Ob die Tiroler Berge verantwortlich für den boomenden Tourismus im Lande sind? Hier ein Blick aufs Kaisergebirge in Tirol.

Tirol führt Bestenliste als beliebtestes Bundesland an
Die meisten Urlauber zieht es nach Tirol, das sein Nächtigungsplus auf 21,78 Millionen sogar noch ausweitete. Mit deutlichem Abstand folgen Salzburg, Kärnten und Wien. Die Steiermark gehört ebenso zu den Top fünf. Als einziges Bundesland einen geringfügigen Nächtigungsrückgang verbuchen musste das Burgenland, Oberösterreich hingegen konnte den prozentuell größten Zuwachs generieren.

Sommer-Saisonende war im Oktober, im Zeitraum Jänner bis Oktober war der heimische Tourismus - vor allem dank des starken Winterausklangs - im Jahresabstand sogar noch massiver im Plus als nur in der Sommersaison.

 krone.at
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