Baggy-Hosen & Co.

Trends aus dem Gefängnis im alltäglichen Leben

Im Gefängnis sitzen nicht nur schwere Jungs, sondern auch richtige Trendsetter. Einige Trends, die schon seit Jahren anhalten, kommen doch tatsächlich aus dem Häf‘n. City4U stellt euch vier davon vor.

Wenn die Verbrecher schließlich wieder das Gefängnis verlassen, nehmen sie auch den einen oder anderen Trend mit.

#Baggy-Hosen
Man liebt oder hasst sie, die Baggy-Pants. Angeblich stammt der Look aus US-Gefängnissen, in denen alle Häftling eine Einheitsgröße bekommen haben. Gürtel waren aus Sicherheitsgründen verboten, also hingen die Hosen bei manchen Häftlingen weiter runter. Besucher trugen die Hosen aus Solidarität schließlich genauso und so schwappte der Trend vom Gefängnis auf die Straße.

#Drei- oder Fünf-Punkte-Tattoos
Minimalistische Tattoos sind gerade wieder absolut in. Beliebt sind zur Zeit auch die Punkte-Tattoos. Diese waren zuerst auf der Haut von Häftlingen. Drei Punkte stehen für „Mi VIda Loca“ („Mein verrücktes Leben“). Das Fünf-Punkte-Tattoo - vier Punkte außen, einer innen, wie ein Würfel - steht für die inhaftierenden Wände, der innere Punkt für den Insassen.

#Schuhe ohne Schnürsenkel
War ein Häftling selbstmordgefährdet, wurden ihm die Schnürsenkel abgenommen. Mittlerweile tragen alle Häftlinge Sneakers mit Klettverschluss. Auch dieser Trend kam vor allem in den 1980er und 1990er-Jahren zum Vorschein.

#Tränen-Tattoo
Wofür das Tränen-Tattoo steht, wissen wahrscheinlich die meisten: Eine Träne bedeutet, dass man einen Mord begangen hat. Zwei Tränen stehen für zwei Tote, die man auf dem Gewissen hat. Natürlich kann man sich als unbescholtener Bürger auch so ein Tattoo stechen lassen - wenn es einem trotz des Wissens um die Bedeutung noch immer gefällt.

November 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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