Styling, Party, Mode

Vintage in Wien: Ein Tag in einer anderen Zeit

Vintage-Shops, Second-Hand-Mode und Einrichtungen wie aus einem anderen Jahrzehnt werden nun schon seit einigen Jahren immer beliebter. Auch die Designer der großen Modehäuser setzen vermehrt auf alte Trends neu verpackt. Doch der VIntage-Trend endet nicht bei der Mode. City4U hat ein paar Tipps gesammelt, wie man einen ganzen Tag lang wie in einer vergangenen Zeit verbringen kann.

Ob früher wirklich alles besser war, lässt sich wohl nicht so einfach beantworten. Dass jedoch immer mehr Geschäftsleute auf den Look und Stil von früher setzen, kann schnell festgestellt werden. Hier ein paar Tipps für einen Vintage-Tag in Wien:

#Vintage im Magen
Immer mehr Lokale und Bars vertrauen auf die Gemütlichkeit alter Möbel. Vorbei die Zeiten in denen gerade Linien, gedeckte Farben und kühle Materialien im Trend waren. Ein gutes Beispiel für absolute Gemütlichkeit ist die Vollpension. Hier fühlt man sich nicht nur wie bei Oma und Opa zuhause, sondern man isst auch ihre Kuchen. Denn hier backen Pensionistinnen die Torten, die sonst nur daheim so gut schmecken. Ebenfalls einen Besuch wert: Die Needly Vinyl Bar: Hier wird tatsächlich noch mit echten Platten aufgelegt - ganz ohne Laptop. Essen kann man hier auch.

#Intellektuelles Vintage

Jeder weiß, dass sich der Stil von Jahr zu Jahr ändert. Der Kleidungsstil, der Einrichtungsstil, Trends ändern sich, kommen, gehen und kehren nach Jahrzehnten für eine neue Generation doch wieder zurück. Ein gutes Beispiel dafür ist die Gestaltung der Haarpracht des Menschen. Damit beschäftigt sich die aktuelle Ausstellung „Mit Haut und Haar - Frisieren, Rasieren, Verschönern“ im Wien Museum am Karlsplatz. Wie haben sich die Frisuren der Damen in den vergangenen Jahrhunderten verändert, was war früher bei Männern beliebt? Ein Besuch zahlt sich in jedem Fall aus und wer weiß, vielleicht kann man sich Inspiration für den nächsten Friseurbesuch holen.

#Vintage im Haar

Der Friseursalon Shaby Schnitt hat sich - wie der Name vermuten lässt - ganz dem Thema Vintage verschrieben. Die Einrichtung erinnert an die 1920er-Jahre, die Musik aus den Lautsprechern kommt aus dieser Zeit und die beiden Friseurmeister, das Ehepaar Svetlana und Lucky Jankov, zaubern den Damen glamouröse Frisuren aus den 20er-60er-Jahren auf den Kopf. „Da mich Vintage und das damenhafte Auftreten schon seit meiner Jugend inspiriert hat, war ich fest davon überzeugt, dass es noch mehr Menschen in unserer schönen Stadt gibt, die genau so ticken wie ich ticken“, sagt Svetlana Jankov im City4U-Gespräch. Der Erfolg gibt ihr Recht: „Meine Idee kam noch besser an, als ich es mir vorstellen konnte.“ Um das Vintage-Erlebnis für alle leistbar zu machen, gibt es monatlich wechselnde Aktionen.

#Vintage in ganzer Pracht
Seit einigen Jahren ist Vintage auch in Sachen Mode salonfähig. Fans der Mode aus den vergangenen Jahrzehnten müssen nicht mehr nur auf Flohmärkten und in Second-Hand-Läden wühlen, um sich so kleiden zu können. Schließlich verkaufen die großen Modehäuser nun auch sozusagen neue Vintage-Kleider. Wer jedoch authentisch bleiben möchte, der sollte auf jeden Fall einen richtigen Vintage-Shop besuchen. Wien hat mittlerweile schon einige davon zu bieten: Burggasse 24 an der gleichnamigen Adresse ist Vintage-Shop und Café in einem. polyklamott in der Mollardgasse 13 verfügt vor der Türe über einen 24-Stunden-Vintageautomaten. Der Klassiker für coole Teile zu wirklich kleinen Preisen ist natürlich Humana.

#Vintage durch die Nacht
Nachdem man stilecht eingekleidet ist, eine neue alte Frisur hat und auch der Hunger gestillt wurde - ist man bereit für eine Nacht im Vintage-Stil. Nirgends geht das besser als im Tanzcafe Jenseits in Mariahilf. Das ehemalige Bordell versprüht noch immer einen verruchten Charme. Roter Plüsch und barocke Wände versetzen in eine andere Zeit. Zum Tanzen gibt es Vintage-Sound aus den 1960er-Jahren, Schlagerklassiker und auch mal Musik aus den 90ern. Am Sonntag ist das Tanzcafe leider geschlossen, wer trotzdem Lust auf Party hat, dem ist das Cabaret Fledermaus wärmstens zu empfehlen. Am letzten Tag der Woche wird Rock aus den 60er- und 70er-Jahren gespielt. Dem jungen Publikum gefällts, es ist stehts so voll, als wäre am Montag weder Schule noch Uni.

November 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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