17 Jahre nach 9/11

11.09.2018 14:27

Von 1111 Terror-Opfern fehlt bis heute jede Spur

Der Anschlag auf das World Trade Center in New York City hat sich am Dienstag zum 17. Mal gejährt. Auch fast zwei Jahrzehnte nach der Tragödie ist der Vorfall für Forensiker noch immer nicht abgeschlossen: Eine große Anzahl der sterblichen Überreste, die in den Trümmern gefunden wurden, konnte noch nicht identifiziert werden. Von 1111 Todesopfern fehlt bis heute jede Spur.

Als am 11. September 2001 zwei Passagierflugzeuge in die Zwillingstürme krachten und diese zum Einsturz brachten, wurde die ganze Welt erschüttert: 2753 Menschen verloren binnen kürzester Zeit ihr Leben.

  • Die Trümmer des World Trade Centers nach den Anschlägen
    Die Trümmer des World Trade Centers nach den Anschlägen
  • Die Attacke auf die Twin Towers in New York schockte die ganze Welt.
    Die Attacke auf die Twin Towers in New York schockte die ganze Welt.

Erst vor wenigen Wochen wurde mit Scott Michael Johnson das 1642. Opfer mithilfe aufwendiger DNA-Analysen von im Schutt gefundenem Genmaterial identifiziert. Die Untersuchungen der 20.000 im Schutt gefundenen sterblichen Überreste ist zeitintensiv, doch die Forensiker machen unaufhörlich weiter. „Wir haben den Familien der Opfer 2001 versprochen, dass wir alles unternehmen werden, egal wie lange es dauert, um ihre Geliebten zu identifizieren“, ließ die leitende Gerichtsmedizinerin Barbara Sampson wissen.

U-Bahn-Station rechtzeitig zu traurigem Jubiläum wiedereröffnet
Ebenfalls mühsam war der Aufbau der U-Bahn-Station, die sich unter den Zwillingstürmen befand und zerstört wurde. Erst seit vergangenem Samstag halten wieder Züge in der renovierten Station. Der Aufbau konnte erst 2015 begonnen werden - davor mussten andere Infrastrukturprojekte auf dem Areal abgeschlossen werden. Etwa 182 Millionen Dollar (knapp 160 Mio. Euro) wurden für die Renovierung in die Hand genommen.

Die Todesopfer sind auch 17 Jahre danach unvergessen. Unter dem Hashtag #neverforget wird um die Getöteten getrauert. Beteiligt hat sich etwa die US-Marine, die einen Kollegen ehrt, der bei dem Anschlag umgekommen ist. US-Präsident Donald Trump hob auf Twitter das Krisenmanagement des damaligen Bürgermeisters Rudy Giuliani hervor.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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