Dieselskandal

13.06.2018 10:03

Diese Mercedes-Modelle müssen in die Werkstatt

Der nächste Dieselskandal erschüttert die Autowelt - nun ist Daimler betroffen. 774.000 Autos der Marke Mercedes-Benz müssen europaweit in die Werkstatt, 18.000 sind in Österreich betroffen. „Ein Großteil der von dem Rückruf betroffenen Fahrzeuge war bereits in der freiwilligen Servicemaßnahme eingeplant“, so der Unternehmenssprecher von Mercedes Österreich. Grund für den Rückruf sind unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung.

Betroffen von dem Abgasskandal sind vor allem der Kleintransporter Vito, und zwar konkret die Ausführung mit dem 1,6-Liter-Dieselmotor. Außerdem die C-Klasse mit 220d-Motor und die 220d-Modelle des Kompakt-Geländewagens GLC. Beides sind sogenannte Volumenmodelle, werden also besonders häufig verkauft. 

Die „Bild“ berichtete am Montag, dass auch Modelle der G-Klasse, E-Coupe, S-Klasse, GLE und die C-Klasse mit Renault-Motor geprüft werden sollen - das wurde allerdings von Daimler bislang nicht bestätigt. Wer in die Werkstatt muss, der erhält ein offizielles Schreiben per Post.

  • Daimler-Chef Dieter Zetsche
    Daimler-Chef Dieter Zetsche

Keine Kosten für Fahrzeughalter
Wann genau der Rückruf kommt, ist allerdings genauso unklar wie die tatsächlichen Außmaße des Dieselskandals. Kosten entstehen den Fahrzeughaltern durch den Rückruf keine, diese trägt der Hersteller.

 krone.at
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