Feiern und abtanzen

12.06.2018 06:00

Schlank mit der „Festival-Diät“

Mit dem Sommer beginnt auch die beliebte Festival-Saison. Sonne zu genießen, Musik zu hören und ausgelassen zu feiern, macht ganz einfach Spaß! Außerdem kann man dabei viele Kalorien verbrennen und sogar abnehmen!

Beim in Kürze startenden „Nova Rock“-Festival im Burgenland kommen nicht nur Musik-Fans auf ihre Rechnung - wer möchte, kann beim Feiern und Tanzen auch fit und schlank werden! An einem einzigen Tag lassen sich bis zu 4500 Kalorien verbrennen. Kein Wunder! „Schließlich legt man täglich vorort im Schnitt nicht nur eine Strecke von bis zu 24 Kilometern zurück, sondern tanzt auch noch acht Stunden“, sagt der Fitnessexperte von MeineFitness.net, Philipp Doetsch.  Da der durchschnittliche Grundumsatz nur ca. 1300 kcal bei Frauen bzw. 1.600 kcal bei Männern beträgt, liegt der „vertanzte“ Kalorienverbrauch 3.200 bzw. 2.900 kcal über dem täglich Notwendigem. „Somit sind Festivals als Diät perfekt geeignet“, so Doetsch. An einem Wochenende verbrennt man also mitunter bis zu einem Kilogramm Körperfett!

Anstrengend wie eine Sporteinheit
Viel Energie beanspruchen auch andere Aktivitäten, wie jemanden auf den Schultern zu tragen (400 kcal/h) oder einen Bierkasten zum Campingplatz zu schleppen (396 kcal/h). Allein durch Mitsingen kann man mit einem Verbrauch von 120 Kalorien pro Stunde belohnt werden.  All diese Aktivitäten wirken auf den Körper wie eine ausgiebige Sporteinheit, inklusive „Nachbrenneffekt“. Das bedeutet, dass der Organismus auch nach dem Festival weiterhin ca. 15 Prozent mehr Kalorien als üblich verbrennt. Grund dafür: Es benötigt Zeit und Energie, um die Muskeln zu regenerieren und um den Unterschied zwischen dem Stoffwechsel im Ruhezustand und im Training auszugleichen. Je größer dieser Unterschied, desto mehr Zeit bzw. Energie braucht der Körper. Für einen besonders hohen Nachbrenneffekt sollte der Unterschied folglich groß sein. Das erzielt man mit einer möglichst intensiven Belastung.

Es kommt aber auch auf die Art der Musik an: „Da sich die Bewegungen und der Herzschlag dem Rhythmus der Musik anpassen, sind die Beats per Minute (BPM) entscheidend“, erklärt Philipp Doetsch. „ Am meisten Leistung und somit auch am meisten Kraft und Ausdauer zum Tanzen haben Besucher im Schnitt bei 160 BPM“. Vor allem die Musikrichtungen „Drum and Bass“, „Jungle“ und „Hardcore Techno“ liegen in diesem Bereich.

Aufpassen muss man natürlich, dass man nicht allzu kalorienreich isst und trinkt. „Besonders wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch alkoholfreie Getränke“, so der Experte. „Gerade bei heißem Wetter und einem hohen Aktivitätslevel ist der Verlust oft hoch“. Wasser eignet sich hierfür natürlich am besten. Wenn man zu diesem statt zur gewohnten Limo greift, kann man pro Flasche (0,5 l) sogar 184 kcal einsparen.

Eva Greil-Schähs, Kronen Zeitung

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