VP-Kandidat

19.04.2018 15:36

Privater und politischer Franz Gruber sind eins

Die Kandidaten aus der Nähe und ihre wichtigsten Ziele für die Innsbruck-Wahl: ÖVP-Stadtparteichef Franz Gruber

Telefonierend, nach links und rechts grüßend im Eilschritt durch die Innenstadt: So kennen viele Innsbrucker ÖVP-Stadtparteichef Franz X. Gruber. Seit Jahrzehnten ist er mit der Volkspartei verwurzelt, Zeit für ein Privatleben bleibt offenbar nicht viel: „Der private Gruber und der politische sind eins. Ich habe das Glück, dass für mich meine Arbeit auch Erfüllung ist. Ich arbeite gerne für die Gesellschaft und bin in vielen Vereinen tätig“, sagt der 50-jährige ledige Vater von zwei erwachsenen Kindern. Seine Tochter Lisa (25) kandidiert auf Platz 40 der ÖVP-Liste.

Ziel bei dieser Wahl sei es, gemeinsam mit dem Seniorenbund stärkste Fraktion im Innsbrucker Gemeinderat zu werden. „Ich werde der Politik noch länger erhalten bleiben“, sagt Gruber. „Hier kann man viel gestalten und bewegen. Ich habe ja die besten Voraussetzungen: Ich bin robust und konfliktfähig, kann mit den Innsbruckern gut umgehen, denen ja nachgesagt wird, dass sie hart, aber herzlich sind“, sagt der Bürgermeisterkandidat.

Diese Wahl sei eine „Richtungswahl“, betont Gruber, seine Partei stehe für Stabilität und er selbst verfüge über „beste Kontakte zur Bundes- und Landesebene“. Dies sei bei einem der wichtigsten Themen in Zukunft in der Stadt von entscheidender Bedeutung: Der Sicherheit. Sicherheitspaket bei Flüchtlingsheimen, Wachzimmer Bahnhof und Sicherheitszentrum seien ÖVP-Initiativen gewesen, betonte Gruber. Nun gehe es um zusätzliches Personal für die Innsbrucker Polizei.

Beim Wohnen trete er für „moderaten Neubau“ ein und nicht für Verdichtung um jeden Preis: „Nicht das Öroko mit angeblich nötigen 8000 Wohnungen ist die Leitschnur, sondern Wohnbau mit Augenmaß.“ Bei den Finanzen sei es Zeit, einen Sparkurs einzuschlagen: „Gebaut ist genug, jetzt muss in den sozialen Zusammenhalt investiert werden, in Bildung, in Pflege. Das hat Priorität!“

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