GP von China

16.04.2018 12:14

Ricciardo: „Ich gewinne immer die irrsten Rennen“

Daniel Ricciardo feierte in China in einem turbulenten Rennen seinen sechsten Grand-Prix-Sieg. Red Bulls Sportchef Helmut Marko jubelte über die perfekte Strategie. Max Verstappen rammte Vettel von der Piste.

Red Bull Racing ist endgültig zurück auf der Siegerstraße! Daniel Ricciardo feierte in Schanghai seinen sechsten Sieg, entwickelte sich von „Zero to Hero“ und jubelte: „Wahnsinn, was für eine Geschichte. Vor 24 Stunden dachte ich noch, ich kann mich nach dem Turboschaden gar nicht qualifizieren. Jetzt stehe ich hier als Sieger auf dem Podium! So ein großartiger Tag macht viele, viele schlechte wieder wett.“

Und da war er wieder: der „Shoey“. Der „Aussie“ schlürfte zu den Tönen der österreichischen Bundeshymne Champagner aus seinem Rennlatschen. Ein paar Meter unter dem Podium hatte auch Sportchef Helmut Marko sein freundlichstes Gesicht aufgesetzt. „Die Strategie mit den beiden Doppel-Stopps war großartig - und man hat auch gesehen, wer überholen kann und wer nicht. Daniel ist ein perfektes Rennen gefahren. Aber das Wichtigste ist, dass wir auf der Strecke beweisen konnten, dass wir voll an der Spitze mitmischen können.“

Zurück zum Rennen: Hinter dem Safety-Car zog sich das Feld zusammen, Red Bull verpasste seinem Duo frische Reifen - und lancierte die Attacken. In der Haarnadel griff Max Verstappen den zweitplatzierten Sebastian Vettel forsch an, verschätzte sich und krachte in den Ferrari. „Meine Schuld, ich hätte noch warten sollen. Schade, denn heute wäre Platz eins oder zwei möglich gewesen - eine Lektion fürs Leben“, gab sich der Holländer selbstkritisch. Und auch Vettel (nur Achter) machte dem Youngster keinen echten Vorwurf: „Geht auf seine Kappe, aber das kann passieren, dumm gelaufen.“

Box reagierte perfekt
Eine Box weiter wurde „Disco-Dan“ frenetisch gefeiert. „Als das Safety Car kam, hat die Box super reagiert. Das war der Schlüssel zum Sieg“, jubelte Ricciardo und fügte hinzu: „Ich gewinne immer die irrsten Rennen - hoffentlich wird’s in Baku auch ein bisserl chaotisch.“ In Aserbaidschan hatte der „Aussie“ im Vorjahr seinen bislang letzten Sieg gefeiert!

Richard Köck, Kronen Zeitung

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