„Krone“-Ombudsfrau

13.04.2018 06:00

Eine lange Reise nach Paris

Das war alles andere als ein geglückter Start einer Geschäftsreise: Zwei Leser wollten von Klagenfurt über Wien nach Paris fliegen. Doch nach einer Verspätung und Ärger mit dem Anschlussflug waren sie statt geplanter drei schließlich fast 14 Stunden unterwegs.

Am 28. August 2017 um 9.15 Uhr sollten Peter B. und seine Partnerin in Paris landen. Da saßen die Kärntner aber noch in Wien. Ihr Flug aus Klagenfurt war wegen technischer Probleme verspätet, weshalb sie den Anschlussflug versäumten. Was die beiden besonders ärgerte: Auch auf dem nächsten Flug hatte man keinen Platz für sie. „Während des Boardings wurde meiner Lebensgefährtin gesagt, sie könne nicht mitfliegen“, so der Leser. Als das Paar darauf hinwies, dass es gemeinsam reist, wurde auch Herr B. von der Passagierliste gestrichen. Letztlich mussten sie über München nach Paris fliegen, kamen erst um 19.45 Uhr und 10,5 Stunden verspätet an. Da eine Beschwerde-Einreichung technisch nicht klappte, wandte sich der Leser an die „Krone“.

Auch die Antwort von Austrian Airlines hatte trotz Urgenzen eine satte Verspätung: Ein halbes Jahr nach Ombudsfrau-Anfrage teilte man mit, dass man den Ärger und die verspätete Ankunft sehr bedaure. Außerdem habe man die Passagiere entsprechend der EU-Fluggastrechteverordnung entschädigt.

 Ombudsfrau
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