Anmelden
keyboard_arrow_right
  • Profil
  • Abmelden
searchclear

Startseite
Nachrichtenexpand_more
Nachrichten
Welt
Politik
Österreich
Bundesländer
Wirtschaft
Wissen
Viral
Bundesländerexpand_more
Wien
NÖ / Bgld.
Oberösterreich
Steiermark
Kärnten
Salzburg
Tirol / Vlbg.
Sportexpand_more
Sport
Fußball
3. Liga
Unterhaus
Motorsport
Formel 1
Wintersport
Tennis
US-Sport
Sport-Mix
Sportwetten
Videos
Adabeiexpand_more
Adabei
Lifestyle
Adabei-TV
Pop-Kultur
Kino
Kino-Programm
Musik
Medien
Digitalexpand_more
Digital
Web
Elektronik
Spiele
Medien
Digitale Trends
ePaper
krone mobile
Freizeitexpand_more
Freizeit
Life
Reisen & Urlaub
Fitness
Gesund
Tierecke
Ratgeber
Kulinarik
Bauen & Wohnen
Krone Special Deal
Rezept der Woche
Wohnwelten
Auto
Trendsexpand_more
Trends
Haushalt & Garten
Sport & Freizeit
Essen & Trinken
Spielzeug & Baby
Mode & Beauty
Games & Technik
Unterhaltung
Vergleich
Gutschein
Serviceexpand_more
Service
Gutscheine
Produkt-Vergleiche
TV-Programm
Kino-Programm
Wetter
Horoskop
Mondkalender
Jahreshoroskop
Ticketshop
Abo-Service
Themenseiten
Gamesexpand_more
Games
Mahjong
Sudoku
Kartenspiele
3-Gewinnt
Kreuzworträtsel
Jackpot-Spiele
Suchbild
Sportspiele
Rennspiele
Simulationsspiele
krone.tvexpand_more
krone.tv
LIVE
Mediathek
Shows
TV-Programm
Empfang

Benachrichtigungenexpand_more
Abo-Service
ePaper
Newsletter
Community
Gewinnspiele
Vorteilswelt
krone.at Logo
camera_altPürstl zu Praterstern:Erstmals seit 10 TagenVideo zeigt AbgangArbeitnehmervertreter:17-Jähriger als Täter
Nachrichten > Österreich
22.03.2018 18:45

Pürstl zu Praterstern:

„Gewaltbereitschaft, die wir früher nicht kannten“

Video: krone.tv

Messerattacken auf Passanten und Wachpersonal, Drogenkriminalität, unerträgliche Zustände an den sogenannten Hotspots und dazu der ganz normale Wahnsinn einer Großstadt mit täglich bis zu 4000 Notrufen: Wiens Polizei hat alle Hände voll zu tun, um für eine positive Kriminalstatistik - wie dies 2017 der Fall war - zu sorgen. Der oberste Polizist der Bundeshauptstadt, Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl, hat am Donnerstag die „Krone“ besucht und im Live-Gespräch mit Moderator Gerhard Koller Stellung zur aktuellen Lage bezogen. Über die Migranten am berüchtigten Praterstern meinte Pürstl: „Wir erleben dort eine Gewaltbereitschaft, die wir früher nicht kannten.“

Artikel teilen
Kommentare
0

Die gute Nachricht zuerst: Aus der am Donnerstag veröffentlichten Kriminalstatistik für 2017 geht hervor, dass 27.000 Vorfälle weniger angezeigt wurden als 2016 und die Aufklärungsquote von 45,9 auf 50,1 Prozent anstieg. Pürstl: „Ich bin sehr zufrieden, da ist wahnsinnig viel weitergegangen.“ Bedauerlicherweise ereigneten sich 2017 jedoch mehr Sexattacken als in den Jahren davor. Das hänge unter anderem damit zusammen, dass unter der Bevölkerung ein neues Bewusstsein entstanden sei und mehr sexuelle Übergriffe angezeigt werden.

  • krone.tv-Moderator Gerhard Koller mit Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl
    krone.tv-Moderator Gerhard Koller mit Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl
    (Bild: Klemens Groh)

„Am Praterstern werden Messer recht rasch gezogen“
„Am Praterstern treiben sich viele Gruppen von Migranten herum. Diese Gruppen mögen sich untereinander häufig nicht. Es kommt zu Revierstreitigkeiten, jeder will sein Plätzchen. Diese Leute sind anders sozialisiert als wir.“ Das betreffe zum Beispiel die Rolle der Frau, aber auch das Verhalten gegenüber der Polizei. Viele Migranten hätten Kriege erlebt, es gebe „eine Gewaltbereitschaft, wie wir sie früher nicht kannten. Am Praterstern werden Messer recht rasch gezogen.“ Auffällig sei auch, dass besonders die Afghanen gewaltbereit sind und entsprechende Statistiken „haushoch“ anführen.

  • (Bild: "Krone"-Leserreporter, krone.at-Grafik)

Pürstl ist der Ansicht, dass jene Personen, die negative Asylbescheide erhalten, das Land rasch verlassen sollten. „Die, die bleiben dürfen, brauchen aber Beschäftigung und müssen integriert werden.“ Angesprochen darauf, dass die positive Entwicklung der Statistik nicht mit dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bevölkerung korreliere, antwortete Pürstl: „Das hängt mit der allgemeinen abstrakten Terrorgefahr, mit der großen Flüchtlingswelle und deren Nachwirkungen zusammen. Das berührt sicher die Wahrnehmung der Menschen.“

  • Polizeipräsident Gerhard Pürstl
    Polizeipräsident Gerhard Pürstl
    (Bild: Martin A. Jöchl)

Täglich bis zu 4000 Notrufe bei der Wiener Polizei
Abschließend gab Pürstl einen kleine Einblick in die tägliche Arbeit der Wiener Polizeibeamten, die unter enormer Belastung stünden. „Täglich gehen 3500 bis 4000 telefonische Notrufe ein. Diese müssen gefiltert werden. Von diesen Anrufen werden 1500 mit höchster Priorität eingestuft. In diesen Fällen sind wir durchschnittlich in rund dreieinhalb Minuten vor Ort. Das ist auch im internationalen Vergleich gut.“

Pürstl seit zehn Jahren Polizeipräsident
Pürstl ist seit 2008 Wiener Polizeipräsident und bekam es gleich bei seinem Amtsantritt mit einer internen Neuordnung und einer Großaufgabe - der Fußball-EM 2008 inklusive Finale in Wien - zu tun. Rückblickend meinte er: „Wir haben das Gott sei Dank hervorragend zu Ende gebracht.“ In den Jahren danach wurden weitere Mammut-Projekte in Angriff genommen: den Karlsplatz drogenfrei zu machen und den Straßenstrich aus dem 2., 14. und 15. Bezirk zu verbannen. Beides gelang, „dank konsequenter Arbeit gibt es kaum noch Beschwerden aus der Bevölkerung“, so Pürstl.

  • (Bild: APA/HERBERT P. OCZERET, Zwefo, krone.at-Grafik)

Als weitere Amtshandlungen, die ihm in Erinnerung geblieben sind, nannte Pürstl die Räumungen der Votivkirche im Dezember 2012 sowie der von Punks besetzten „Pizzeria Anarchia“ in der Leopoldstadt. Diese Räumungen haben ihm neben Kritik auch großen Zuspruch eingetragen.

 krone.at
krone.at
(Bild: APA/BERUFSRETTUNG WIEN)
Großeinsatz für Helfer
Mit Decke ins Erdgeschoß gestürzt - zwei Verletzte
Die Lawine ging im freien Gelände ab. (Bild: Zeitungsfoto.at/Team)
Im freien Gelände
Lawine abgegangen: Suche in Tiroler Skigebiet
(Bild: Markus Tschepp)
Verhandlungen laufen
FFP2-Masken in Shops: Zeichen auf „Lockdown neu“
Die heimischen Hotels wollen endlich raus aus dem Lockdown. (Bild: stock.adobe.com)
Februar letzte Chance
Heimische Hotels wollen endlich aufsperren
Dieser Luchs wurde 2016 im Gemeindegebiet von Fließ fotografiert. (Bild: TJV/Grünauer)
An gerissenem Reh
Luchs in Tirol erstmals genetisch nachgewiesen
Ähnliche Themen:
Gerhard Pürstl
Wien
Polizei
MesserattackeHotspotSexuelle Übergriffe
Top-3
(der letzten 72 Stunden)

Gelesen

Kommentiert
1
Politik
Lockdown-Plan: Schulen bis Semesterende zu
590.361 mal gelesen
(Bild: APA/Roland Schlager)
2
Österreich
Viele Nachmeldungen: 3510 Corona-Neuinfektionen
151.465 mal gelesen
(Bild: Krone KREATIV)
3
Wien
Lockdown-Dauer: Weiß Promi-Wirt Ho schon mehr?
149.832 mal gelesen
Der Beweis: Auf der Online-Reservierungsseite von Hos Lokal Dots im Brunnerhof lassen sich bis 13. April keine Reservierungen tätigen. (Bild: Kronen Zeitung/Reinhard Holl; Screenshot/DOTS, Krone KREATIV)
1
Österreich
FFP2-Masken in Shops: Zeichen auf „Lockdown neu“
1301 mal kommentiert
(Bild: Markus Tschepp)
2
Österreich
Regierung und SPÖ einig: „Reintesten“ kommt
1219 mal kommentiert
(Bild: stock.adobe.com)
3
Politik
„Entscheiden über Lockdown-Öffnung am Wochenende“
1100 mal kommentiert
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) (Bild: AP)
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter
Wien
Eingeloggt als
Profil-Verwaltung
Desktop Version Werbung Impressum
Datenschutz Offenlegung Print