Premiere

Erstes Filmfestival für Pornos in Wien

„Man muss über das Thema reden können“, so der Erfinder des ersten Porn Film Festival Vienna, das von 1. bis 4. März stattfindet. Denn das Genre sei „prägender Teil unserer Gesellschaft“. Das Programm will mit Mainstream-Filmen aufbrechen, das Genre aus den eigenen vier Wänden holen und zur Diskussion stellen.

In Berlin findet ein Pornofilmfestival bereits seit 13 Jahren statt. In anderen Metropolen ebenfalls. Jetzt sei es auch Zeit für das beschauliche Wien, finden die Veranstalter und fragen „Was ist Porno?“ abseits des reinen Konsums auf Online-Plattformen.

Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme
Gezeigt werden acht Spielfilme, vier Dokus, 91 Kurzfilme. Darüber hinaus gibt es Vorträge wie „Pornos verstehen lernen“ oder „Feminismus und Porno“, eine „erotische Rätselralley“ durch die Straßen Wiens, Ausstellungen, die abschließende Preisverleihung und Partys, etwa am 2. März im Camera Club.

Fokus-Themen sind österreichische Produktionen, Feminismus, gesellschaftliche Geschlechternormen und die objektivierende Darstellung der Frau. In Wien wollen die Veranstalter „etwas sachter“ anfangen, immerhin sei Wien doch etwas konservativer als Berlin.

Programm: www.pffv.at

Februar 2018

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Maida Dedagic
Maida Dedagic
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mehr