Slopestyle-Farce

13.02.2018 10:00

„Unverantwortlich“ - 41 Stürze in 50 Läufen

Nach der gefährlichen Windlotterie im Slopestyle-Finale der Snowboarderinnen war die Empörung im ÖSV-Lager auch am Tag danach noch groß. "Der Ärger ist sicher nicht verraucht. Es war leider Gottes eine Entscheidung, die in keiner Weise nachvollziehbar ist", sagte Christian Galler, Chef von Österreichs Boardern.

Aus Gallers Sicht war das Finale unverantwortlich. "Da gibt es keine Ausrede. Bei gezählten 41 Stürzen bei 50 Runs stimmt doch was nicht. Entweder sind die Athleten, sorry, deppert, oder es stimmt an der Wettkampf-Anlage etwas nicht. Ich gehe von Zweiterem aus."

Die Verantwortlichen hätten die Meinung der Fahrerinnen mit zu wenig Nachdruck an die Jury herangetragen. Dabei sei Slopestyle auch eine durchaus gefährliche Sportart. "Wir hatten 30 fitte Athletinnen anfangs. Dann waren es nur noch 26 und nach dem ersten Training nur noch 25. Das sagt eh genug aus, ob es gefährlich ist oder nicht."

Im Lager der ÖSV-Snowboarder erhofft man sich bei den Spielen drei Medaillen, eine aus jeder der drei Sparten Freestyle, Cross und Alpin. Anna Gasser bekommt noch eine Chance im Big Air, als Nächste sind am Donnerstag die Boardercrosser in Bokwang im Einsatz.

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