Das freie Wort

Bluttat im Gemeindebau

Der grausame Tod eines 7-jährigen Mädchens in einem Gemeindebau in Wien-Döbling macht fassungslos. Das Kind wurde mit einem Küchenmesser regelrecht abgeschlachtet und in einem Abfallcontainer entsorgt. Die Menschen sind fassungslos, wer tut so etwas? Ein Verdächtiger wurde festgenommen, er hat die Tat gestanden, dennoch kann man nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir reden hier von einem 16-jährigen Nachbarn mit tschetschenischen Wurzeln. Laut Polizei ist er gut integriert, er besucht das Gymnasium und macht einen völlig normalen Eindruck. Zum Motiv meinte er nur, er sei an diesem Tag nicht so gut drauf gewesen, er hatte also schlechte Laune. Dieser Fall gibt Rätsel auf, die Mediziner werden sich dieses Bürschchen wohl etwas genauer anschauen müssen. Doch wie will man in Zukunft so eine sinnlose Wahnsinnstat verhindern? Kein Mensch ist immer in Hochstimmung, jeder hat einmal einen schlechten Tag, doch niemand wird deshalb ein unschuldiges Kind umbringen. Es läuft einem der kalte Schauer über den Rücken.

Werner Schupfer, Attnang
Erschienen am Do, 17.5.2018

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