Neue Gesichterim Parlament

Das freie Wort
Von den 86 Parlamentariern, die neu ins Parlament einziehen, sind dem Österreicher nur die wenigsten bekannt. Diese Wahl wäre die einmalige Gelegenheit gewesen, endlich die lang versprochene Anzahl der Nationalräte zu verringern. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass ein Großteil von denen gar nicht weiß, mit welcher Aufgabe sie betraut werden und warum sie eigentlich im Parlament (Ausweichs-Location) ihre Daseinsberechtigung mit einem netten (saftigen) Einkommen fristen. Die „Krone“ hat aber Sebastian Kurz dem Parlament und den Wählern aufgesetzt, indem er seine „ELLI“ Elisabeth Köstinger, wie er sie liebevoll nennt (die noch keine Minute im Parlament zu sehen war), so mir nichts, dir nichts ins zweithöchste Amt der Republik Österreich interimsmäßig als Nationalratspräsidentin angeloben lässt. Da hat doch vor Jahren einer gesagt, Politiker ist der einzige Beruf, den man nicht erlernen kann (oder braucht), und für den man auch keinen Befähigungsnachweis erbringen muss (der beste Beweis Sebastian Kurz), und wie recht DER hatte. Beim Anblick dieser neuen Gesichter erinnere ich mich an die Kabarett-Reihe Tohuwabohu.


Hermann Sulzbacher,St. Georgen im Attergau
erschienen am Mi, 15.11.