Nach Unfall:

12.01.2018 16:30

Braunbär wurde ins Gailtal zurückgebracht

Der bei einem Unfall im Gailtal getötete Braunbär ist dorthin zurückgekehrt, wo er jahrelang herumgestreift war. Das präparierte Raubtier wird heute, Samstag, in der Musikschule in Feistritz an der Gail erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Um den Kadaver von "Meister Petz" hatte es ja ein heftiges Gerangel gegeben.

Der rund 250 Kilogramm schwere Bär war, wie berichtet, Ende Oktober gegen drei Uhr früh auf einem seiner Streifzüge im Gailtal von einem Kastenwagen angefahren worden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei entdeckten das tote Tier wenige Stunden später im Straßengraben. Tagelang war nicht klar, was mit dem Kadaver passieren sollte. Schließlich entschied sich die Feistritzer Jagdgesellschaft dazu, das Tier präparieren zu lassen und es im Gailtal auszustellen. Und das, obwohl die Kärntner Jägerschaft sogar 5000 Euro für das Fell des Raubtieres geboten hatte.

  • Der Braunbär stellt ein Meisterstück des Präparatorprofis Eric Leitner dar.

Laut DNA-Analyse dürfte es sich bei dem getöteten Tier um den Bruder von Braunbär "Rudolf" handeln, der im Bereich von Tarvis erschossen wurde.

Der bei der Kollision getötete "Meister Petz" wurde in den vergangenen Wochen in der Werkstatt von Eric Leitner präpariert.

Er wird heute, Samstag, in der Musikschule in Feistritz um 17 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert. Johannes Leitner, Obmann der Jagdgesellschaft: "Der Bär soll hier im Gailtal bleiben, wo er auch gelebt hat."

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