Top im Rückspiegel

29.12.2017 10:15

Das sind meine zwölf Lieblings-Motor-Storys 2017

Das Jahr 2017 war in Sachen motorisierte Fortbewegung absolut bewegend, jedenfalls für mich als Krone-Motor-Redakteur. Wir Motor-Journalisten können uns nicht immer aussuchen, was wir fahren - und doch fährt die Freude immer mit. Natürlich gilt in der Regel je sportlicher, desto lustiger, aber auch meine laaange Anreise mit einer 125er-Vespa zum MotoGP möchte ich nicht missen. Genauso wenig wie die Regenfahrt mit der Honda Fireblade in Portimao oder die schnellen Runden im Mercedes-AMG GT-R am Bilster Berg. Hier sind meine völlig subjektiven zwölf Lieblingsstorys des Jahres 2017!

Bitter ist, wenn man ein besonders schnelles Auto hat, aber nur langsam fahren darf. Gut hingegen, wenn das in den USA entlang der Westküste auf der Route No. 1 passiert. Da gibt es so viel zu sehen (und zu fotografieren), dass mir das offene Dach des BMW M4 Cabrio wichtiger war als der röhrende 431-PS-Motor:

Gar nicht so weit davon entfernt war ich im brandneuen Land Rover Discovery unterwegs, durch die schier unendlichen Weiten von Utah und Arizona. Auf Highways ebenso wie im Gelände, wo ich mit dem Disco den einen oder anderen Tanz aufgeführt habe. Der Brite macht mehr mit, als man glauben möchte:

Kia hat wohl für eine der größten Überraschungen des Jahres gesorgt. Dass der koreanische Hersteller von Low-Cost-Autos einen derart überzeugenden Gran Turismo hinknallen könnte, hätten nur wenige erwartet. Der Stinger funktioniert auf der Straße ebenso wie auf der Rennstrecke. Die wenigen Schwächen sind schnell aufgezählt:

Auch wenn es rund um Dubai jede Menge Sand und Offroad-Strecken gibt, waren wir mit dem Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio nur auf Asphalt unterwegs. Dort ist das SUV - immerhin Nordschleifen-Rekordhalter - zu Hause. Wie sehr, habe ich auf der Jabal Jais Mountain Road erfahren, hinauf zum höchsten Punkt der Vereinigten Arabischen Emirate:

Viel Leistung und Heckantrieb ist eine Kombination, die durchaus irgendwas zwischen Angst und Ehrfurcht, zumindest aber Respekt einflößen kann. Auch beim 585 PS starken Mercedes-AMG GT-R. Wenn dann auch noch kalte Rennreifen montiert sind und es auf der Berg-und-Tal-Rennstrecke am Bilster Berg in Strömen schüttet - lesen Sie selbst:

Die Zeiten, als ein BMW M5 zu den ausschließlich heckgetriebenen Boliden gehörte, sind vorbei. Der neue hat einen abschaltbaren Allradantrieb an Bord. Auch mit ihm war ich auf der Rennstrecke - und auch hier regnete es:

Regen war überhaupt ein häufiger Begleiter dieses Jahr, wenn ich unterwegs war. Auch auf der Vespa 946, mit der ich mangels adäquater Motorisierung auf dem Weg zum MotoGP nach Spielberg teilweise als Wanderdüne die rechte Spur blockiert habe. Insgesamt aber ein erlebenswertes Abenteuer:

Leistungsmäßig so ziemlich das Gegenteil der Vespa: die Honda Fireblade. Bei ihrer Rennstreckenpräsentation in Portimao fiel allerdings auch noch mehr Regen zu einem noch unpassenderen Zeitpunkt. Das Wasser zerstörte leider den Airbag meiner Dainese-Lederkombi. Ob es sich ausgezahlt hat, lesen Sie hier:

Ziemlich unauffällig für einen Supersportler? Mag sein. Der Honda NSX offenbart seine Qualitäten erst bei näherem Hinschauen - dann aber gewaltig:

Nach Herzenslust driften und keinen Meter geradeaus fahren gehört zu den größten Freuden, die man als Autofahrer haben kann. Ich war unter fachkundiger Anleitung auf einem zugefrorenen finnischen See unterwegs, im allradgetriebenen Seat Leon Cupra. Ein Spaß, den sich jeder gönnen kann:

Noch mal Honda, noch mal Rennstrecke und noch mal Regen: Der Honda Civic Type R ist bekanntlich 310 PS stark und hat Frontantrieb. Da ist eine nasse Rennstrecke nicht unbedingt das, was man sich wünscht. Warum eigentlich?

Noch ein Brite zum Schluss: der Range Rover Velar. Land Rovers jüngste Modellreihe ist ein großer Wurf und eines der Autos, die ich derzeit besonders schätze. Allerdings muss man auch über einiges hinwegsehen können:

Stephan Schätzl
Redakteur
Stephan Schätzl
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