Taiwan vs. USA

26.11.2017 14:44

Xing Mobility "Miss R" greift Tesla Roadster an

Ein taiwanesisches Startup will mit einem elektrischen Supersportwagen den angekündigten Tesla Roadster angreifen. Dabei setzt das Fahrzeug auf ein besonderes Konzept.

Erst kürzlich überraschte Tesla-Chef Elon Musk mit der Präsentation des neuen "Roadsters" die Auto-Welt. Leistungsdaten, Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeit sorgten für kontroverse Diskussionen. Nun zieht ein Startup-Unternehmen aus Taipeh nach und präsentiert den Xing Mobility "Miss R" mit einer Leistung von einem Megawatt, also 1360 PS.

  • Ein Testträger rollt bereits.

Der elektrische Supersportwagen bringt seine Kraft über vier Radnabenmotoren auf die Straße. In 1,8 Sekunden soll es aus dem Stand auf Tempo 100 gehen, die 200-km/h-Grenze ist nach weiteren 3,3 Sekunden durchbrochen. Dabei soll der "Miss R" nicht nur auf der Straße glänzen, ein aus dem Rallyesport abgeleitetes Design soll das Fahrzeug auch für Offroad-Einsätze fit machen.

Um die extreme Leistung auch dauerhaft gewährleisten zu können, setzt Xing Mobility auf ein modulares Batteriesystem mit Flüssigkühlung, das innerhalb von fünf Minuten ausgetauscht werden kann. Lange Ladezeiten und überhitzte Motoren sollen so vermieden werden. Eine Reichweitenangabe macht der Hersteller bisher jedoch nicht. Ende 2018 soll der "Miss R" fertig sein, die ersten Auslieferungen zu den Kunden sind für das darauffolgende Jahr geplant. 20 Fahrzeuge sollen gebaut werden, die Preisspanne startet bei rund einer Million Dollar, also 844.000 Euro. Zum Vergleich: Tesla peilt für den neuen Roadster 200.000 Dollar (170.000 Euro) an.

(SPX)

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