55 Mio. Euro Schulden

14.02.2018 11:06

Sanierungsplan nach Wienwert-Insolvenz geplatzt

Die insolvente Wienwert-Holding, die 99,99 Prozent an der Wienwert AG hält, steht nun endgültig vor dem Aus. Der Sanierungsplan sei am Mittwoch zurückgezogen worden, teilte der Vorstand in einer Aussendung mit. Das Insolvenzverfahren werde automatisch in ein Konkursverfahren umgewandelt.

"Dies geschieht in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter und insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Gesellschaft jedenfalls geschlossen und abgewickelt werden soll", heißt es in der Mitteilung. Zuletzt war noch von einer Sanierung und dem Interesse eines deutschen Investors die Rede.

  • Wienwert-Geschäftsführer Stefan Gruze
    Wienwert-Geschäftsführer Stefan Gruze

55 Millionen Euro Verbindlichkeiten
Die Immobiliengesellschaft Holding AG hatte vor rund zwei Wochen Insolvenz angemeldet und ursprünglich ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung angestrebt. Die Tochtergesellschaft Wienwert AG sollte verkauft werden. Die Gesamtverbindlichkeiten betragen - einschließlich besicherter Gläubigerforderungen - mehr als 55 Millionen Euro, davon entfallen 35 Millionen auf rund 900 Anleihegläubiger. Diesen Anlegern droht ein Totalausfall. Das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung hätte zumindest eine Quote von 20 Prozent bringen sollen.

 krone.at
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