Babauba erobert STMK

14.02.2018 10:55

Ein Babylaut und wütende Einhörner

Spätentschlossene aufgepasst: Falls man kurzfristig für die Gattin oder Freundin zum heutigen Valentinstag noch schnell was besorgen will oder muss, würden sich vielleicht „Online-Credits“ (Gutscheine) von „Babauba“ anbieten.

Bitte? „Ba“ was? Babauba! Diesen Namen sollte man sich als Familienmensch einprägen. Denn was ursprünglich ein Babylaut des Töchterchens von Firmenchefin Izabella Csik war, ist jetzt der Name jener Wiener Firma, die den Markt für Baby- und Kleinkindermode im Sturm erobert. Im Jänner 2016 zählte Babauba sechs Mitarbeiter, zwei Jahre später waren’s derer schon 63. Früher wurden nur alle acht Wochen Kollektionen entworfen, aktuell sind’s jede Woche zwei bis vier! Und aus 55 Quadratmetern Lagerfläche wurden stolze 1200 – demnächst muss schon wieder eine größere Halle herhalten ...

„Das Besondere an Babauba sind nicht nur die laufend neuen, bunten Kollektionen, sondern auch die tolle Community“, freuen sich die Geschäftsführer Izabella Csik und Saed Rahmanian. Und die Community hat’s in sich: In 17 Facebook-Gruppen tauschen sich die bereits 200.000 Mitglieder regelmäßig, teils bis spät in die Nacht, wenn ein Gewinnspiel um drei Uhr in der Früh ansteht, aus, teilen Fotos und Erfahrungen.

Manchmal geht’s heiß her. „Da kriegt man schweißnasse Hände, das Herz beginnt zu rasen“, berichtet Petra aus Graz von jenen entscheidenden Sekunden im Netz, wenn man mit Abertausenden Müttern auf der Cyber-Jagd nach einem speziellen Teil ist. Erblickt man dann plötzlich das „wütende Einhorn“ (Server überlastet) oder wird einem im letzten Moment durch einen schnelleren User der Warenkorb geleert, kann’s schon auch zu Tränen oder Wutausbrüchen kommen „Unsere streng limitierten Kollektionen kommen immer zu einer bestimmten Uhrzeit in den Shop. Da kann es schon mal passieren, dass das ein oder andere Teil schnell ausverkauft ist. Ich glaube, dass die Mamis nicht böse sind, sie mögen den Nervenkitzel“, so Chefin Csik, die auch auf die stetig wachsende steirische Community stolz ist.

Beate etwa, aktives Grazer Mitglied in 14 von 17 offiziellen Gruppen, schätzt das breite Angebot der Firma. „Bei jedem Packerl gibt’s ja noch ein paar Goodies dazu!“ Malbücher, Stickeralben oder Ähnliches lassen die Herzen der kleinsten Kunden höher schlagen. Und nicht nur das: Auch für Mütter und Väter gibt’s bereits genug im Sortiment.

Georg Kallinger
Georg Kallinger

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