Rauchverbot in GKK:

13.02.2018 09:36

Jetzt rauchen Köpfe vor Zorn

Geht’s noch egoistischer und bornierter? Ausgerechnet Angestellte der Gebietskrankenkassa – die wohl wissen müssten, dass Rauchen Krebs erzeugt – steigen jetzt in St. Pölten auf die Barrikaden, weil sie im Gebäude auf den Glimmstängel verzichten sollen. Dafür haben sie sogar den Betriebsrat eingeschaltet.

Heißer Rauch stieg auf – und die Köpfe sollen außerdem vor Zorn im wahrsten Sinne des Wortes geraucht haben, als Direktor Norbert Fiedler vor Kurzem vor die Belegschaft trat und ein totales Glimmstängelverbot in den Räumen der Gebietskrankenkassa in St. Pölten verkündete. Berichtet wird jedenfalls von einer Revolte jener, die ihrer Nikotinsucht nicht Herr werden können, und jenen, die zu Recht auf reine Luft pochen.

„Ausgerechnet hier, im Zentrum der Gesundheit, wollen die paffen. Hier, wo sich so viele Akten über Krebskranke und andere durch das Rauchen schwer leidende Opfer türmen“, kritisiert ein Insider.

Und mehr noch: Die ins Eck gestellten „Tschick-Fanatiker“ sollen derzeit auch jedes Kompromissangebot ablehnen. Sprich: Ein eigenes Raucherkammerl ist ihnen einfach zu wenig. Auch die angebotene kostenlose Entwöhnungskur (immerhin ein mehrwöchiger Kurs) sei brüsk zurückgewiesen worden. Dafür liefen die Nikotin-Befürworter schnaufend und schnaubend zum Betriebsrat. Dieser möge doch erwirken, dass das Qualm-Verbot schleunigst rückgängig gemacht werde.

Mark Perry & Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

 krone.at
Redaktion
krone.at
Mehr Storys
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).