Kettenreaktion auf A2

13.02.2018 09:10

Pkw rammt abgestelltes Polizeiauto: Drei Verletzte

Dramatische Kettenreaktion am Montagnachmittag auf der A2 in der Steiermark: Als Polizisten nach einem Verkehrsunfall mit Sachschaden die Ermittlungen aufnahmen, krachte plötzlich ein Auto in das abgestellte Dienstfahrzeug der Beamten. Die beiden Polizisten sowie ein 26-jähriger Autofahrer wurden dabei verletzt.

Kurz nach 16.15 Uhr ging bei der Autobahnpolizei Unterwald im Bezirk Voitsberg der Notruf ein. Zuvor war es in Fahrtrichtung Wien bei Ligist zu einem Unfall mit Sachschaden gekommen. Zwei Beamte rückten daraufhin aus, um die Erhebungen aufzunehmen.

Vor Ort stellten die Polizisten das Dienstauto hinter dem Unfallfahrzeug auf dem Pannenstreifen ab, aktivierten das Blaulicht und einen sogenannten Early Warner, eine aufklappbare Verkehrsleiteinrichtung, präzisierte die Exekutive. Während einer der Beamten, ein 60-Jähriger, aus dem Wagen stieg, um mit dem Unfallfahrer zu sprechen, blieb sein 44 Jahre alter Kollege im Auto sitzen.

Lenker: "Bus hat nicht reagiert"
Zeitgleich war ein Reisebus - ein 29-jähriger Klagenfurter saß am Steuer – auf der zweiten Spur in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Als er das Blaulicht sah, wollte er das Gefährt abbremsen, erklärte er später gegenüber der Polizei. Doch der Bus habe nicht reagiert. Der 29-Jährige geriet daraufhin auf den ersten Fahrstreifen und touchierte den Wagen eines 26-Jährigen aus dem Bezirk Feldkirchen.

Das Auto wurde daraufhin auf den Pannenstreifen geschleudert und prallte mit voller Wucht gegen den abgestellten Streifenwagen, der nach vorne geschleudert wurde. Der 60 Jahre alte Beamte wollte sich noch mit einem Sprung zur Seite retten, konnte jedoch nicht mehr ausweichen und wurde vom Polizeiauto erfasst. Er wurde dabei am rechten Knie verletzt. Sein Kollege, der im Streifenwagen saß, zog sich Verletzungen am Rücken zu – er musste von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Ebenso erging es dem 26-jährigen Pkw-Lenker. Er klagte nach dem Unfall über Schmerzen im Nacken sowie am Rücken. Der Fahrer sowie die Insassen des Reisebusses kamen mit dem Schrecken davon.

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