Olympia-Schreckmoment

12.02.2018 22:20

Horror-Sturz von Austro-Rodlerin Birgit Platzer!

Es war der große Schreckmoment im Rodel-Bewerb der Damen: der Horror-Sturz der Österreicherin Birgit Platzer! Wie durch ein Wunder blieb die 25-Jährige bei ihrem extrem böse aussehenden Überschlag nach der inzwischen berühmt-berüchtigten Kurve 9 der Bahn in Alpensia/Pyeongchang unverletzt. Zumindest körperlich …

"Die Seele ist sehr angeschlagen. Ich hoffe, dass wieder mal ein Licht kommt." Sie brauche nun kurz ihre Zeit, werde am nächsten Tag aber den Teamkolleginnen beistehen. "Ich bin für die Mädels da und helfe ihnen und hoffe, dass sie es viel besser machen und ein paar Plätze nach vorne kommen. Und dass wir dann eine gute Chance in der Teamstaffel haben", sagte sie. In den vergangenen Stunden ging Platzer damit durch ein wahres Wellental der Gefühle. Erst vergoss sie Freudentränen für den Einsitzer-Goldenen David Gleirscher, dann rang sie nach dem verpatzen Olympia-Auftritt um Fassung. "Das Problem war, dass ich aus der Neuner zu früh rausgefahren bin. Ich wollte auslenken, auf der Geraden ist das ziemlich schwierig, dann bin ich im Drift gegen die Bande. Und wenn du dann in der Luft bist, wartest du nur noch, bis du auf dem Eis bist und kannst nichts mehr machen."

Damit liegt es wohl an der Jüngsten der Österreicherinnen, der erst 18-jährigen Hannah Prock, für Österreich die bestmögliche Platzierung herauszuholen. Die Tirolerin liegt nach zwei von vier Läufen an der zwölften Stelle, gefolgt von Teamkollegin Madeleine Egle. "Ich habe den Sturz (Anm. von Birgit Platzer) mitbekommen, es tut mir mega-leid für sie. Gerade bei Olympia, das ist doppelt so schade. Ich habe probiert, mich nicht drausbringen zu lassen", sagte Prock, die ihr Debüt im Zeichen der Fünf Ringe feierte. "Mit den Nerven ist es mir erstaunlich gut gegangen, mit den Läufen bin ich nicht ganz so zufrieden. Ich hatte kleine Fehler, aber die probiere ich morgen auszubessern und ein paar Plätze gutzumachen. Aber jetzt heim und unter die Bettdecke, es ist ziemlich kalt hier. Und morgen wieder konzentrieren."

An der Spitze setzten sich die Deutschen Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger fest, gefolgt von der Kanadierin Alex Gough.

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