Mit Teleskop erspäht

12.02.2018 16:28

Hier fliegt Elon Musks E-Roadster Richtung Sonne

Am vergangenen Dienstag hat das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX mithilfe der derzeit größten Rakete der Welt, der "Falcon Heavy", einen Tesla Roadster ins Weltall geschossen. Der Livestream, der den Beginn der Reise des kirschroten E-Autos zeigte, ist inzwischen abgebrochen, weil die Batterien der Kameras leer sind. Experten des Virtual Telescope Project haben aber Aufnahmen veröffentlicht, die das Fahrzeug als kleinen weißen Punkt, der über den Nachthimmel zieht, zeigen.

Gelungen ist die Aufnahme mit einem Roboter-Teleskop am Tenagra Observatory im US-Bundesstaat Arizona, das Teil des Virtual Telescope Project ist, das Aufnahmen liefert, die in Echtzeit im Web verfügbar sind. Der Wagen, der sich in einer elliptischen Bahn um die Sonne befindet, sei "ziemlich hell" zu sehen gewesen, so die Betreiber des Virtual Telescope Project. Der Roadster werde Berechnungen zufolge in einem Abstand zwischen rund 147 Millionen und 260 Millionen Kilometern um unser Zentralgestirn kreisen, heißt es.

Auto fliegt tiefer ins All als geplant
Der E-Sportwagen mit einer Puppe namens "Starman" im Astronautenanzug am Steuer dürfte tiefer in die Weiten des Weltalls vordringen als ursprünglich geplant und - sollte er seine Reise unbeschadet fortsetzt – sich dem Orbit des Zwergplanten Ceres nähern, wie Experten errechnet haben.

Sollte der Tesla Roadster auf seiner Reise auf Aliens stoßen, hat er auch gleich das passende Geschenk mit dabei: Das Wissen der Menschheit wurde in einer digitalen Datenbank mitgenommen und damit keine Unklarheiten aufkommen, ließ SpaceX-Gründer Elon Musk noch einen Hinweis auf Elektronikbauteile des roten Tesla drucken: "Gefertigt auf der Erde von Menschen", ist darauf zu lesen.

Wilhelm Eder
Redakteur
Wilhelm Eder
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