Ski-Cross

13.01.2018 14:41

Schreck-Moment für Zangerl bei Weltcup in Idre

 Österreichs Ski-Cross-Team hat am Samstag im Weltcup in Idre nur zwei Top-Ten-Plätze erreicht. Robert Winkler wurde bei den Herren Achter. Auch bei den Damen war der ÖSV im Viertelfinale nur noch durch Katrin Ofner, die am Ende Zehnte wurde, vertreten. Thomas Zangerl und der Schwede Viktor Andersson sorgten mit einer Kollision für einen Schreck-Moment. Ex-Weltmeisterin Andrea Limbacher hatte am Freitag als 21. die Qualifikation für das Finale verpasst.

In einen furchterregenden Zwischenfall war Thomas Zangerl verwickelt. Bei einem Positionskampf vor der langen Zielgeraden im vorletzten Achtelfinale sprang der Schwede Viktor Andersson dem Tiroler mit den Skiern auf die linke Schulter. Beide kamen infolge dieser Kollision zu Sturz. Während Zangerl mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Ziel fahren konnte, musste Andersson mit dem Ackja geborgen werden.

"Ich wollte mich in dieser Kurve noch einmal in Position bringen, weil die Heats in Idre ab der langen Zielgeraden eigentlich wieder von vorne beginnen. Im ersten Moment war ich überrascht, dass sich Andersson auf so ein Manöver einlässt. Die Schulter schmerzt im Moment zwar, aber ich glaube, dass das eher ein muskuläres Problem ist und die Knochen heil geblieben sind", gab Zangerl, für den der 17. Rang nach dem Crash nur Nebensache war, vorsichtige Entwarnung. Andersson sah für diese Harakiri-Aktion die Rote Karte und wurde damit disqualifiziert.

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